Eindrücke einer frisch in den Justizwachdienst eingetretenen Bediensteten
Justizanstalt Ried – Als ich meine Tätigkeit in der Justizwache begonnen habe, war alles neu und beeindruckend – die Abläufe, die Verantwortung und vor allem die Atmosphäre innerhalb der Anstalt. Schon in den ersten Tagen wurde mir bewusst, wie vielfältig dieser Beruf ist. Man trägt nicht nur Verantwortung für Sicherheit und Ordnung, sondern arbeitet auch tagtäglich mit Menschen, die ganz unterschiedliche Lebensgeschichten mitbringen.
Schon in den ersten Tagen habe ich bemerkt, dass der Beruf nicht nur Disziplin und Verantwortungsbewusstsein erfordert, sondern auch viel Teamarbeit.

Foto: VBdB Helga BRUCKBAUER
Ein besonders prägender Teil meiner ersten Wochen waren die Einblicke in die verschiedenen Abteilungen. In der Abteilung des geschlossenen Vollzugs habe ich schnell gelernt, wie wichtig klare Regeln und ein sicheres Auftreten sind.
Besonders spannend fand ich die Sicherheits- und Eingangskontrollen. Dort ist man die erste Anlaufstelle, trägt Verantwortung für Ordnung und Sicherheit und muss sehr genau arbeiten. Auch wenn das manchmal herausfordernd war, habe ich mich dabei sicher und kompetent gefühlt – auch, weil ich von meinen Kolleginnen und Kollegen unterstützt wurde.
Meine ersten Eindrücke von der Justizwache sind durchwegs positiv. Ich habe erlebt, dass Teamarbeit, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung im Dienstalltag unverzichtbar sind.
Der Beruf fordert viel, aber er gibt auch unglaublich viel zurück – in Form von Verantwortung, Zusammenhalt und dem Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Als Frau in der Justizwache sehe ich es als Chance, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein und mit meinem Beitrag zu zeigen, dass dieser Beruf genauso vielfältig ist, wie die Menschen, die ihn ausüben.




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